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  • Judith Postler -unabh. Stampin' Up! Demonstratorin
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Vorschau zum neuen Katalog Teil 3

Muttertag mit der floating frame Technik

Heute zeige ich euch kein Stempelset, sondern was ich aus einem tollen Designerpapier gewerkelt habe. Das besondere Designerpapier trägt den treffenden Namen “märchenhaftes Mosaik”. Es sind 12 Designs, wobei sechs davon mit glänzenden Akzenten versehen sind.

Wir Demonstratoren, welcher auf der Onstage waren, haben dieses Papier bereits vorab mitbekommen. Es stammt aus der gleichnamigen Produktreihe. Hier seht ihr den Überblick dazu:

Mich persönlich erinnert dieses Papier an viele meine Reisen aus Kindheit und Jugend, aber auch an letztes Jahr, als ich wegen meiner Schuppenflechte auf Kur in Israel war. Als Tourist besucht man natürlich auch Jerusalem und Bethlehem, dort findet man überall alte Fliesenmosaike. Ihr seht, das Papier lässt bei mir bereits jetzt die Ideen fürs Scrapbooking sprudeln. Mein heutiges Werk aber zwar auch mit Urlauben zu tun, ist aber mein Geschenk für meine Mama zum Muttertag nächste Woche.

Die letzten Urlaube mit meiner Mama bzw. meinen Eltern (mein Vater verstarb früh) führten nach Türkei, als ich am Studieren war nach Griechenland. Die Werke sollen sie an diese schönen Zeiten erinnern. Zudem liebt meine Mutter Vögel, deswegen habe ich aus dem Papier mit den hübschen Kolibris eine Karte und ein Bild gezaubert:

Muttertag mit der floating frame Technik
Werke mit dem Designerpapier märchenhaftes Mosaik und der floating frame Technik

Die bei den beiden Werken verwendete Technik nennt sich Floating frame Technik (“floating frame technique”) und kommt aus den USA. Das liegt daran, dass dabei ein Hilfsmittel zum Einsatz kommt, welches es hier nicht im regulären Handel gibt. Es handelt sich dabei um die GLAD Press’n Seal Freezer Wrap Folie (Link führt zu Amazon). Dies ist eine Frischhaltefolie mit einer leicht klebenden Seite, welche für die Technik wichtig ist. Ich habe von meiner Upline Nadine Hößrich ein Stück dieser Folie zum Ausprobieren bekommen und muss sagen, dass die Technik sich auch für Anfänger einfach umsetzten lässt.

Ihr braucht:

  • Ein Stück Cardstock als Basis
  • Die Motive, welche ihr verwenden wollt, fertig ausgeschnitten und koloriert
  • wenn ihr aus einem Durchgang 2 Werke machen wollte, dann braucht ihr die Bigshot mit dem für eurer Projekt passenden Framelits (in meinem Fall waren es “lagenweise Quadrate”)
  • Die Press &Seal Folie etwas größer als euer Projekt
  • Jede Menge Stampin Dimensionals in beiden Größen

Es beginnt mit den einzelnen Motiven, welche den schwebenden Rahmen bilden sollen. In meinem Fall habe ich die Kolibris aus dem Papier ausgeschnitten. Dann braucht ihr den Cardstock, auf dem ihr die Motive so auflegt, wie ihr sie gerne hättet. Es ist egal, wenn Teile über den Barstock rausragen oder sich überschneiden. Ihr klebt sie aber noch nicht fest. Mit einer flächigen Verteilung und einer Big Shot könnt ihr zwei Projekte machen oder ihr verteil es als unregelmäßigen Rahmen rundum.

Jetzt kommt die Folie ins Spiel. Ihr nehmt sie so, dass die leicht klebende Seite nach unten zeigt, und legt sie flach auf eure verteilen Werke aus. Dann drückt ihr die Teile kurz fest, damit sie auch haften bleiben. Die über die Ränder des Cardstocks stehen Teile schneidet ihr jetzt mitsamt der Folie zurecht. Jetzt könnt ihr die Folie mit den Motiven hochheben. Die Folie beschäftigt die Werke nicht, sie lässt sich später wieder problemlos abziehen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt den Cardstock mit eurem Spruch oder eurem Stempelmotiv zu versehen. In meinem Fall habe ich einen Spruch aus dem Set “Wie ein Diamant” in Gold embosst.

Wenn ihr wie ich ein Stück mit der Bigshot rausstanzen wollt, dann geht das ohne Probleme. Legt die Folie mit dem Framelit so ein, dass die Seite mit dem Papier nach oben zeigt, und dreht es 2 mal durch, damit auch die Folie gut durchtrennt ist. Dann habt ihr 2 Teile.

Jetzt kommt ein wenig langwierige Arbeit: auf die Rückseite eure Motive platziert ihr die Dimensionals so, dass alle Teile später gut auf dem Cardstock haften und der “schwebende Effekt” gut zur Geltung kommt. Das braucht ein paar Minuten, die sind es aber voll Wert. Dann zieht ihr von den Dimensionals die Schutzfolie runter

Dann könnt ihr es so machen, wie es euch besser geht: Entweder ihr legt den Cardstock von Oben drauf, oder ihr macht es wie ich umgekehrt und lasst die Folie langsam auf den Cardstock runter, sodass die Ränder wieder übereinander passen. Ihr drückt die Dimensionals kurz fest. Deren Klebekraft reicht aus, damit die Motive sich jetzt von der Folie lösen, wenn ihr sie langsam wieder abzieht. Und fertig ist eure “Floating frame”.

Ich habe meinen Rahmen noch mit Klebeakzenten aufgefrischt und das ganze auf ein anderes Stück des Designerpapiers geklebt.

Aber auch der ausgestanzte Rest kann noch wunderbar für eine Karte verwendet werden, wie ich euch hier mit der passenden Muttertagskarte zeige. Ihr verseht auch den Teil mit Dimensionales und platziert ihn gleich wie oben auf eurer Karte:

Mit dem Rest der Motive könnt ihr noch traumhafte Karten gestalten

Hier habe ich ein Stück Cardstock mit den Framelits Formen bestickte Rechtecke ausgestanzt, den Spruch aus dem Set “Wie ein Diamant mit Anthrazitgrau aufgestempelt und dann das Motiv darauf gesetzt. Das ganze kam auf kürbisgelben Cardstock mit einem Stück Band aus der Sale-a-Bration und weiteren Klebeakzenten.

Ich hoffe, meine Erklärung der Technik war einleuchtend, aber ihr könnt euch hier das Youtube Video von Donna Grey empfehlen:

Einen schönen Wochenstart mit hoffentlich bald schönerem Wetter wünscht euch


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