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  • Judith Postler -unabh. Stampin' Up! Demonstratorin
  • & Kreativcoach in Rankweil
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Basics für jeden – Stempel mit Technik

Letzte Woche habe ich die verschiedenen Materialien vorgestellt, aus denen bei Stampin’ Up! die Stempel hergestellt werden. Ich habe euch Tipps in der generellen Nutzung und Pflege gegeben. Heute stelle ich euch besondere Stempel vor, die von sich aus einen tollen Technikeffekt einbringen, egal ob ihr Anfänger oder Stempelprofis seid.

Struktur im Stempel – “Distinktive”

Die aktuellste Version, welche derzeit schon von sich aus einen Effekt auf das Papier bringt, sind Strukturstempel, in den Katalogen und im Internet als Distinktiv gekennzeichnet sind.

Beispiel für die Verwendung von Distinktive Stempeln.
Ansicht eines Distinkitv Stempels

Waren früher diese Effekte vor allem vorhanden, wenn man auf strukturiertem Papier gestempelt hat, geben jetzt bereits die Stempel diesen Effekt selber vor. Ohne Mühe lassen sich so Struktureffekte erzielen.
Hier seht ihr erst mal ein Beispiel, wie dieser Effekt aussehen kann.

Zum Vergleich habt ihr hier einen herkömmlichen Stempel und einen Strukturstempel gegenüber gestellt.

Einem Distinktive Stempel sieht man schon an der “raueren” Oberfläche die besondere Art an, wie sich der Stempelabdruck auf der Seite darstellen wird.

Wie bekomme ich ein gutes Stempelergebnis?

Für das Erreichen von ansehnlichen und trotz allem gleichmäßig stark gefärbten Abdrücken ist vor allem das richtige einfärben wichtig. Viele Neulinge mit diesen Stempeln sind enttäuscht, wenn ihre Abdrücke nicht schön werden, so kommt schnell Frust auf. Dabei liegt in einer gleichmäßigen Verteilung der Stempelfarbe der Schlüssel zum perfekten Abdruck.

Es gibt unterschiedliche Meinungen, welches die beste Vorgehensweise ist, ich beschreibe die, mit der ich am besten arbeiten kann. Zuerst wird der Stempel wie gewohnt auf das Stempelkissen gedrückt. Nimmt man dann den Stempel hoch, so kommt es vor allem bei sehr saftig gefüllten Kissen vor, dass es stellenweise Bläschen auf dem Stempel gibt. Diese sorgen vor allem bei dieser Stempelart zu einem fleckigen Abdruck. Ich bearbeite deswegen jeden Stempel vor dem endgültigen Abdruck mit einem Fingerschwämmchen.

Bestelnummer 133773

Mit diesen tupfe ich einmal über das gesamte Stempelmotiv. Dadurch wird überschüssige Farbe aufgenommen und das gesamte Motiv gleichmäßig eingefärbt. Versucht beide Methoden mal, ihr werdet sehen, mit dem Schwämmchen ist das Ergebnis so toll, dass ihr nicht mehr auf sie verzichten wollt.

Einfach aber oho – Stempeln in mehreren Schritten

Die zweite Art von Stempeln, die von sich aus eine Stempeltechnik mitbringen, findet man unter den Durchsichten Stempeln. Man erkennt sie im Katalog an dem Begriff “2-Step” oder “3-Step”. Die Zahl gibt dabei die möglichen Schritte für ein Stempelobjekt an.

2-Step Technik
Beispiel für ein Objekt in 2-Step Technik

Die einfache Variante der Mehr-Schritt-Technik arbeitet mit einem Stempelkissen. Es wird zuerst einmal mit einer Farbe die Umrandung gestempelt. Dann wechselt man auf den 2. Stempel. bei diesem wird einmal auf einem Schmierpapier gestempelt und die Farbe etwas aufzuhellen, erst dann auf das Objekt. Je nach Art der Technik erhält man eine Einfärbung, ein Muster oder eine Hervorhebung eines Details.

3-Step Projekt

Bei den 3-Step Stempeln sind etwas komplizierter. Zunächst hilft es hier, sich an die Nummern der Schritte zu halten, die ihr auf dem Aufbewahrungsplastik findet. Ihr arbeitet euch der Reihe nach durch, dabei könnt ihr entweder 3 verschiedene Farben für jeden Schritt verwenden, oder wir stempelt eine Farbe mehrfach erst auf Schmierpapier ab.

Hilfreiche Tipps bei der Technik

Versucht erst die Stempelfarbe, die ihr mehrfach stempeln wollt, auf Schmierpapier aus. Stempelt die Farbe zweimal nebeneinander ohne nachzufärben, um zu sehen, ob euch beide Schattierungen zusammen gefallen. Sonst wechselt für einen der Abdrücke auf eine andere Farbe.

Sucht euch beim zweiten Schritte 2 Orientierungspunkte, um den 2. Stempel (oft der Flächige) möglichst genau im Objekt zu positionieren. Noch einfacher geht es mit dem Stamparatus, denn da könnt ihr den ungefärbten Stempel erst genau auf das Motiv positionieren. Zum Abstempeln legt ihr erst ein Schmierpapier auf das Motiv, stempelt kurz leicht ab, entfernt das Papier und stempelt dann auf das eigentliche Motiv.

So, das gibt euch einen guten Überblick über die Stempel selber. Nächste Woche kommt Teil 3 mit der Übersicht der verschiedenen Tinten und deren Verwendung.

Einen schönen Wochenstart,

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  1. Pingback: Basics für jeden - Tinte und Stempelkissen – Judiths Stempelei

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